Dornbusch im Frühling 2020. Dem kleinen Dorf am linken Niederrhein droht das Ende. Der Braunkohletagebau rückt unwiderruflich heran. Die ausbrechende Pandemie zwingt diejenigen, die dort noch wohnen, in die Quarantäne. Im Schulhaus bilden die drei Freunde Melchior, Jacob und Barth eine Wohngemeinschaft auf Abruf. Während der Pfarrer von Dornbusch in das Dunkel demenziellen Vergessens abgleitet, ringt der schwerkranke Kommissar mit dem Tod. Als in der Kirche eine Leiche entdeckt wird, beginnt Melchior zu recherchieren. Ein Mord?
Der letzte Teil der Dornbusch-Trilogie führt seine Figuren an ihre Grenzen: eindringlich, düster, voller Menschlichkeit und bedrängender Wahrheiten.