Reihe "Europa am Dienstag" - zum Stand der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit

Euregio mit Grenzkontrollen: Was bleibt von Europa?

Wer Pech hat, steht im Stau an der Grenze zwischen Maastricht und Aachen, weil dort die Bundespolizei den Verkehr umleitet und stichprobenartig die Pässe kontrolliert. Grenzkontrollen sind die neue Normalität in der Euregio, in der die Menschen doch eigentlich seit Schengen grenzenlos miteinander leben wollten.

Euregio mit Grenzkontrollen: Was bleibt von Europa?
© Europe Direct

Beschreibung

Diese Jahr wird die Euregio Maas-Rhein 50 Jahre alt. Die Organisation mit Sitz in Eupen hat in den letzten Jahrzehnten viele grenzüberschreitende Projekte koordiniert. Mit Erfolg? Wo steht sie nach all den Jahren der Zusammenarbeit an der belgischen, niederländischen, deutschen Grenze? Wie steht es um den grenzüberschreitenden Arbeitsmarkt, die Zusammenarbeit der Hochschulen oder der Feuerwehren? Wie steht es um das Euregio-Gefühl der Menschen zwischen Lüttich, Maastricht und Aachen?

Martin Unfried forscht seit mehr als zehn Jahren zu Fragen der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit in der Europäischen Union. Sein Ausgangspunkt: Die Grenzregionen in Europa sind der Testfall der Europäischen Union (EU). Besonders hier sollte sich für die Bürger:innen zeigen, welchen Mehrwert sie für das tägliche Leben hat. In seinen jüngsten Projekten beschäftigt sich der Referent unter anderem mit den Folgen der Grenzkontrollen, der Zusammenarbeit im medizinischen Bereich, grenzüberschreitender Mobilität und dem grenzüberschreitenden Arbeitsmarkt. 

Fragen aus dem Publikum sind willkommen.

Organisatorisches

Die Veranstaltung findet in Präsenz und online statt.

Anmeldung bitte über folgenden Link:
https://www.europedirect-aachen.de/component/eventbooking/europa-am-dienstag/euregio-2026

Kosten

die Veranstaltung ist kostenfrei