Falsch, Fälscher, Fälschungen: die Kunst der Fälschung – die Fälschung der Kunst

Grenzfälle

Immer wieder berichten Medien von aufsehenerregenden Funden von Gemälden Alter Meister, die unverhofft auf Dachkammern oder an Museumswänden auftauchen und alsbald für Millionenbeträge versteigert werden. Ihr Nachrichtenwert sollte stets genau überprüft werden.

Suermondt-Ludwig-Museum, Aachen; Foto: Stephan Kube
© Suermondt-Ludwig-Museum, Aachen; Foto: Stephan Kube

Beschreibung

Berichte von Kunstfunden sind häufig Teil von Marketingkampagnen, zumal es sich bei manchen Meldungen oft um Werke handelt, die vor längerer Zeit mit viel Medienwirbel als falsche Rembrandts, Vermeers oder Leonardos diskreditiert wurden.

Wann und wie wird ein Kunstwerk zur Fälschung? Nicht immer sind Werke, die in der Vergangenheit als Fälschungen identifiziert worden sind, absichtsvoll als Fälschungen entstanden. Häufig wurden solche Werke durch findige Händler "verbessert" und unter falschem Namen auf den Markt gebracht, wo große Profite erzielt wurden. Oder ein schwer beschädigtes Gemälde wurde von handwerklich exzellenten Restauratoren so weit Aufgehübscht, dass aus einer Ruine ein scheinbares Meisterwerk wurde. Daneben gibt es auch solche Fälle, in denen sich bei neuerlichen Untersuchungen herausstellt, dass die historische Einschätzung, es handle sich um eine Fälschung seinerseits in Frage gestellt werden muss. Till-Holger Borchert geht den Grauzonen zwischen Kunstwerk und Fälschung nach.

Die Veranstaltung bildet den Abschluss der Reihe

  • Original oder Fälschung?, 22.10.2026
  • Skulptur und Kunsthandwerk, 03.12.2026
  • Malerei und Fälschungstechniken, 14.01.2027

Anmeldung für alle Veranstaltungen: hier.



Die Veranstaltung findet in Kooperation mit dem Suermondt-Ludwig-Museum statt.

Kosten

Diese Veranstaltung können wir kostenfrei anbieten.