Hagars Geburtserzählung und das Weihnachtsevangelium

Theologie in Sprache - online an drei Abenden: Die bekannte Weihnachtsgeschichte aus dem Lukasevangelium übernimmt fast wörtlich Teile aus der alttestamentlichen Erzählung von Hagar.

Hagar und Ismael
© Julius Uschner (1805–1885)

Beschreibung

Als Sarai, die Frau Abrahams, keine Kinder bekommen kann, wird ihre ägyptische Sklavin Hagar zur Ersatzmutter. 
Hagar wird schwanger, doch Sarai misshandelt und drangsaliert sie. Hagar flieht in die Wüste. An einer Wasserquelle erscheint ihr der Bote Gottes und verkündet die Geburt ihres Sohnes Ismaels. Hagar bringt  Ismael, den erstgeborenen Sohn Abrahams, zur Welt. Die Tradition betrachtet ihn als Stammvater der arabischen Stämme. 

Den alttestamentlichen Wurzeln der Weihnachtsgeschichte – auch in interreligiöser Perspektive – und ihrer Bedeutung gehen die Einheiten an den letzten Abenden vor dem Fest nach.

Die Theologie der biblischen Texte steckt oft in Begriffen, Wortspielen und Namen, die sich in der deutschen Übersetzung kaum sinnvoll wiedergeben lassen. Deshalb werden die Texte in der hebräischen Ursprache gelesen, zusammen mit der deutschen Übersetzung von Martin Buber und Franz Rosenzweig. Auch Teilnehmende mit geringen Hebräischkenntnissen sind herzlich willkommen.

Organisatorisches

Termine
Montag, 18.30-20.00 Uhr
Dienstag, 18.30-20.00 Uhr
Mittwoch, 18.30-20.00 Uhr

Kosten

21,00 € / 15,00 €* Tagungsbeitrag (drei Termine)

* Die Ermäßigung gilt für Schüler:innen, Studierende und Auszubildende (bis zur BAföG-Fördergrenze, das Studium oder die Ausbildung wurde also vor Vollendung des 45. Lebensjahres begonnen), Bundesfreiwilligendienste sowie Empfänger:innen von Grundsicherung und Arbeitssuchende. Bitte legen Sie einen Nachweis zu Beginn der Veranstaltung vor.

Sie erhalten eine Rechnung.