Der SechsKrieg hat die geopolitische Lage im Nahen Osten tiefgreifend verändert – mit Folgen bis heute. In nur sechs Tagen vergrößert Israel sein Territorium auf das das Dreifache.
Israel erobert den Sinai, die Golanhöhen, das Westjordanland, den Gazastreifen und Ostjerusalem. Besonders die vollständige Einnahme von Jerusalem wird zum Symbol. Für Israel war es eine Befreiung, für viele Palästinser:innen ist der der Anfang der Besatzung. Mit der Einnahme neuer Gebiete begannen auch die israelischen Siedlungsprojekte in von Palästinenser:innen bewohnten Gebieten.
Jeweils am Montag, 19.00-20.30 Uhr.
In diesem Seminar schauen wir uns an, wie es den Nahostkonflikt bis heute in tagesaktuelle Nachrichten prägt. Dabei liegt der Focus in den jeweiligen Seminarsitzungen auf einzelnen Orten und Regionen:
31. August 2026 Ostjerusalem
7. September 2026 Hebron
14. September 2026 Hirtengemeinden im Jordantal und den Hebron-Bergen
5. Oktober 2026 Rachelsgrab und Samuelgrab
12. Oktober 2026 Golanhöhen
Tamar Avraham ist Jüdin und lebt seit über 30 Jahren in Jerusalem. Sie hat in Bonn, Jerusalem und Wien Judaistik, christliche Theologie und Islamwissenschaften studiert. Sie arbeitet als Reiseleiterin in Israel und als Referentin im Theologischen Studienjahr der deutschsprachigen Benediktinerabtei Dormition Abbey in Jerusalem und hat mehrere Jahre als wissenschaftliche Mitarbeiterin für die Schoah-Gedenkstätte Yad Vashem gearbeitet.