Beschreibung
Islamisch verbrämter Antisemitismus ist kein fernes Problem: Er begegnet uns im Alltag, in Schulen und in sozialen Medien. Doch gerade für Muslime stellt sich eine zentrale Frage: Wie kann eine Religion, die an Isaak, Jakob, Moses, David und all die jüdischen Propheten glaubt, Raum für Judenhass bieten?
Der Islamwissenschaftler und Philosoph Dr. Muhammad Sameer Murtaza setzt in seinem Vortrag genau hier an.
Mit theologischer Klarheit, historischer Tiefe und gesellschaftlicher Verantwortung zeigt der Referent:
• warum Judenfeindlichkeit islamisch unhaltbar ist,
• wie theologische Missverständnisse und kulturell geprägte Vorurteile entstehen,
• wie Juden und Muslime historisch jahrhundertelang in Frieden und gegenseitiger Wertschätzung zusammenlebten,
• und warum Schoah und Nakba keine Gegenerzählungen, sondern zwei verbundene Erinnerungskulturen in Deutschland sind,
• wie Muslime – durch Bildung, Reflexion und Begegnung – einen aktiven Beitrag zur Antisemitismusprävention leisten können.
Der Vortrag verbindet religiöse Argumentation mit konkreten Beispielen aus Geschichte und Gegenwart. Er zeigt muslimische Vorbilder, die während des Nationalsozialismus Juden retteten, beleuchtet Missverständnisse rund um den Nahost-Konflikt und lädt zu einem neuen, respektvollen Umgang zwischen Muslimen und Juden ein.
Hinweis auf Teil II
Die Reihe unter dem Titel "Islamisch verbrämter Antisemitismus: Ursachen, Verantwortung und muslimische Lösungswege" hat zwei Teile. Melden Sie sich auch für den zweiten Teil an.