Kirche und Geld

Diskussion von Alternativen zur Kirchensteuer Vorstellung der Studie von Franz Segbers: Ein fundierter Diskussionsbeitrag zu einer zukunftsfesten Finanzierung unterschiedlicher Religionsgemeinschaften in einer diversen und pluralen Gesellschaft.

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© Marek Studzinski/unsplash

Beschreibung

Vor über hundert Jahren, im Jahr 1919, trat die Weimarer Reichsverfassung in Kraft. Mit ihr wurde die Trennung von Kirche und Staat vollzogen. Seither haben die Kirchen den Rechtsstatus als Körperschaften des öffentlichen Rechts. Ihnen wurde der Einzug von Kirchensteuern ermöglicht.

Heute ist es ein hoch komplexes und strittiges Thema.

Franz Segbers beschreibt in seinem Vortrag einen Weg, wie einerseits die verfassungsrechtlich gebotene Trennung von Staat und Kirche konsequenter als bisher umgesetzt werden, andererseits der verfassungsrechtliche Schutz von Religionsausübung und ihren Gemeinschaften gesichert, verbreitert und weiterentwickelt werden kann.

Dabei bezieht er sich auch auf das italienische Modell der "Kultursteuer" und beschreibt ein Konzept zur Weiterentwicklung und Anpassung dieses Modells auf die deutsche Rechtssituation. Damit sollen Religions- und Weltanschauungsgemeinschaften, ähnlich wie andere anerkannt gemeinnützige Träger der Zivilgesellschaft, finanziell gefördert werden.

Die Studie leistet einen fundierten Diskussionsbeitrag zu einer zukunftsfesten Finanzierung unterschiedlicher Religionsgemeinschaften in einer zunehmend diversen und pluralen Gesellschaft.

Nach dem Vortrag besteht die Möglichkeit zur Diskussion.

Kooperation
der Akademie des Bistums Aachen mit der Arbeitsgemeinschaft Katholisch-Sozialer Bildungswerke e.V. (AKSB), mit der Evangelischen Erwachsenenbildung Aachen und der Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen in Aachen (ACK)

Förderung
Die Arbeitsgemeinschaft Katholisch-Sozialer Bildungswerke e.V. (AKSB) ist anerkannter Träger der Bundeszentrale für politische Bildung (bpb). 

Kosten

Diese Veranstaltung können wir kostenfrei anbieten.