PLURIVERSUM bringt Stimmen, Erfahrungen und Ideen aus dem Globalen Süden auf die Bühne und verbindet politische Debatte mit Kunst, Musik und persönlichen Geschichten.
Aktivist:innen und Forschende eröffnen neue Blicke auf globale Gerechtigkeit, Klimakrise, gesellschaftlichen Wandel und die Frage, wie ein gutes Zusammenleben gelingen kann. Lateinamerikanische Live-Musik von Grupo Sal und eindrucksvolle Video-Mapping-Projektionen machen den Abend zu mehr als einer klassischen Diskussionsveranstaltung.
Gastbeitrag
Der Gastbeitrag des Abends kommt von Yuvelis Morales Blanco via Livezuschaltung. Sie ist kolumbianische Umweltschutz- und Antifrackingaktivistin. Bekannt wurde sie vor allem als führende Stimme im Widerstand gegen kommerzielle Fracking-Projekte des Ölkonzerns Ecopetrol im Gebiet des Río Magdalena in Puerto Wilches. Hierfür erhielt sie im Jahr 2026 dem renommierten Goldman Environmental Prize.
Moderation
Die Moderation erfolgt durch durch Alberto Acosta, Ex-Minister und ehemaliger Präsident der Verfassungsgebenden Versammlung in Ecuador, und Sandra Weiss, deutsche Journalistin, Ex-Diplomatin und Autorin. Beide leisten einen eigenen substanziellen und inhaltlichen Beitrag.
Ein Abend zum Zuhören, Sehen, Diskutieren und zum Wechseln der Perspektive für eine Welt, in der viele Welten Platz haben.
Musik
Grupo Sal
Visualisierung
Johannes Keitel, Projektionskünstler
Hinweis zum Workshop am Folgetag (17.11.2026, 10.00 Uhr bis 13.00 Uhr)
Am folgenden Tag werden die Impulse der Abendveranstaltung aufgegriffen. Das inhaltliche Pluriversum der verschiedenen Perspektiven wird in analytischer Tiefe erschlossen und zugleich in Handlungsmöglichkeiten für zivilgesellschaftliches und kommunales Engagement übersetzt. In kleinerem Rahmen entsteht hier Raum für intensiven Austausch mit Alberto Acosta und Sandra Weiss sowie für die gemeinsame Entwicklung von Ideen.
Die Workshops stärken gezielt die Vernetzung zwischen lokalen Initiativen, Bildungsakteur:innen, Verwaltung und Politik. So wirkt die internationale Perspektive langfristig in den zivilgesellschaftlichen Raum hinein. Eine absolute Empfehlung für alle, die sich ehrenamtlich oder hauptamtlich mit dem Schutz einer vielfältigen Gesellschaft im Einklang mit der Natur beschäftigen.