Führungsakademie

Rassismus als Führungskraft bearbeiten und begegnen

Wie kann eine Führungskraft dann, wenn sie selbst von Rassismus betroffen ist, Stärke erfahren? Wie kann sie diejenigen stützen und schützen, für die sie Personalverantwortung trägt, wenn sie diese Erfahrung machen?

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© Louise Viallesoubranne/unsplash

Beschreibung

In der Wissenschaft und im gehobenen Dienst, im Behandlungszimmer und im Kundenservice der Bank: Menschen mit einer Migrationsgeschichte arbeiten in vielen Bereichen. Es verbindet sie aktuell eine verstörende Erfahrung, sei es, dass sie hier geboren sind, sei es, dass sie eigens wegen eines nächsten Karriereschritts nach Deutschland gekommen sind: Auch im Job erleben sie zunehmend feindselige Stimmung. 

Die Jahre, in denen viele Geflüchtete den Weg nach Deutschland fanden, haben Spuren hinterlassen, die Gesellschaft verändert, die Politik in andere Richtungen beeinflusst denn in die ursprüngliche Willkommenskultur. Die Kollegialität und die Akzeptanz bei Kund:innen sind weniger selbstverständlich geworden. Aussehen und Name scheinen undifferenziert Grund genug dazu, dass das Gegenüber verdeckt oder offen rassistisch reagiert: die Qualifikation, der Beruf, die Lebensumstände spielen an vielen Stellen keine Rolle mehr. Manche beschäftigen sich schon mit der Frage, ob Deutschland die geeignete berufliche Station bleiben soll oder ob es nicht die bessere Entscheidung ist, ein Land zu verlassen, in dem der Populismus wächst.

Wie kann eine Führungskraft dann, wenn sie selbst betroffen ist, hier Stärke erfahren? Wie kann sie diejenigen stützen und schützen, für die sie Personalverantwortung trägt, wenn sie diese Erfahrung machen?

Organisatorisches

8. Juli 2026, 19:15 Uhr bis 20:45 Uhr
Rassismuskritik: Was muss ich wissen? Was kann ich tun? Was kann meine spezifische Institution leisten? (Vortrag und Diskussion)

9. Juli 2026, 10:00 Uhr bis 17:00 Uhr
Alltagsrassismus. Warum ist es so schwierig, über Rassismus zu reden? (Workshop)

10. Juli 2026, 9:00 Uhr bis 12:00 Uhr
Drei kollegiale Fallberatungen (jeweils 60 Minuten, siehe Anmeldehinweis)

 

Kosten

413,00 €* (270,00 € Tagungsbeitrag, 143,00 € Tagungsverpflegung und Übernachtung im Einzelzimmer)

*Die ersten drei Angemeldeten mit Fallbeispiel erhalten einen Rabatt von 50,00 Euro und zahlen 

363,00 € (270,00 € Tagungsbeitrag, 143,00 € Tagungsverpflegung und Übernachtung im Einzelzimmer)

 

Den Tagungsbeitrag zahlen Sie bitte bei Ankunft an der Rezeption, bar oder per EC-Karte (keine Kreditkarten).

Ab dem 1. Januar 2026 erhebt die Stadt Aachen eine Beherbergungsabgabe von 2,50 Euro pro Übernachtung, längstens für 21 Tage im Kalenderjahr. Von der Beherbergungssteuer befreit sind Personen, die nach der Kurbeitragssatzung der Stadt Aachen kurbeitragspflichtig sind, und Personen, die aufgrund von Klassenfahrten von Schulen sowie vergleichbaren Fahrten von Trägern der freien Jugendhilfe übernachten. Ausgenommen sind auch Kinder und Jugendliche bis zur Vollendung des 18. Lebensjahres.