Der Prozess der Entscheidungsfindung wird als mühsam und unbefriedigend empfunden, wenn sich Beteiligte in endlose Diskussionen verlieren, Konflikte nicht gelöst oder sogar verstärkt werden und die Entscheidung Gewinner:innen und Verlierer:innen produziert.
In dieser Veranstaltung erleben Teilnehmende, dass dies auch anders möglich ist. Dafür werden zwei Methoden der kooperativen Entscheidungsfindung näher beleuchtet: das Systemische Konsensieren und das soziokratische Konsentprinzip. Beide Methoden nutzen Konflikte als kreatives Potenzial, um gemeinsam mit allen Beteiligten in einem überschaubaren Zeitrahmen zu tragfähigen Lösungen zu kommen.
Inhalte
- Überblick zu unterschiedlichen Formen der Mitbestimmung
- Theorie und praktische Übungen für kooperative Entscheidungsfindungen mit Raum für Fragen und Austausch
- lebhafter Bezug zu gemeinwohlorientierten Werten wie Transparenz und Mitentscheidung, Menschenwürde, Solidarität und Gerechtigkeit
- Einblick in die Gestaltung von Transformationsprozesssen anhand der Theorie U