Falsch, Fälscher, Fälschungen: die Kunst der Fälschung – die Fälschung der Kunst:Grenzfälle
Berichte von Kunstfunden sind häufig Teil von Marketingkampagnen, zumal es sich bei manchen Meldungen oft um Werke handelt, die vor längerer Zeit mit viel Medienwirbel als falsche Rembrandts, Vermeers oder Leonardos diskreditiert wurden.
Wann und wie wird ein Kunstwerk zur Fälschung? Nicht immer sind Werke, die in der Vergangenheit als Fälschungen identifiziert worden sind, absichtsvoll als Fälschungen entstanden. Häufig wurden solche Werke durch findige Händler "verbessert" und unter falschem Namen auf den Markt gebracht, wo große Profite erzielt wurden. Oder ein schwer beschädigtes Gemälde wurde von handwerklich exzellenten Restauratoren so weit Aufgehübscht, dass aus einer Ruine ein scheinbares Meisterwerk wurde. Daneben gibt es auch solche Fälle, in denen sich bei neuerlichen Untersuchungen herausstellt, dass die historische Einschätzung, es handle sich um eine Fälschung seinerseits in Frage gestellt werden muss.
Till-Holger Borchert geht den Grauzonen zwischen Kunstwerk und Fälschung nach.
Organisatorisches
Veranstalterin
Akademie des Bistums Aachen in Kooperation mit dem Suermondt-Ludwig-Museum
Leitung
David Schulte-Beckmann, Akademie des Bistums Aachen, Studienleiter
Referent
Till-Holger Borchert ist Direktor des Suermondt-Ludwig-Museums Aachen und Kunsthistoriker.
Kosten
Die Veranstaltung können wir kostenfrei anbieten.
Anmeldung
Bitte melden Sie sich über den Anmeldelink an.
Bei Rückfragen erreichen Sie uns unter
0241 47996-33
Akademie des Bistums Aachen
Leonhardstraße 18-20
52064 Aachen
Anmeldefrist: 11.02.2027
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