Falsch, Fälscher, Fälschungen: die Kunst der Fälschung – die Fälschung der Kunst:Malerei und Fälschungstechniken
Welche Pigmente kannte das Mittelalter, welche Farben kamen in der Frühneuzeit hinzu, seit wann gibt es industriell hergestellte Farben?
Kenntnisse über den historischen Gebrauch von Farben geben Aufschluss. Man kann sie Malereitraktaten entnehmen, aber auch den Rechnungsbüchern von Apothekern, die häufig mit Pigmenten handelten. Dies hilft bei einer ersten Altersbestimmung von Gemälden, die auf unterschiedliche Weise vorgenommen werden kann.
Es gibt heute verschiedene Untersuchungsmethoden, mit denen man aus der chemischen Zusammensetzung der Farbe Rückschlüsse auf die verwendeten Pigmente oder sogar Bindemittel ziehen kann. Solche Methoden haben sich in den letzten Jahrzehnten zu den traditionellen fotografischen Untersuchungsmethoden (Röntgen bzw. Infrarot) gesellt, die schon vor Mitte des vorigen Jahrhunderts zur Identifikation von Fälschungen zum Einsatz kamen.
Till-Holger Borchert stellt die historischen und modernen Pigmente vor und erklärt die unterschiedlichen Untersuchungsmethoden.
Organisatorisches
Veranstalterin
Akademie des Bistums Aachen in Kooperation mit dem Suermondt-Ludwig-Museum
Leitung
David Schulte-Beckmann, Akademie des Bistums Aachen, Studienleiter
Referent
Till-Holger Borchert ist Direktor des Suermondt-Ludwig-Museums Aachen und Kunsthistoriker.
Kosten
Diese Veranstaltung können wir kostenfrei anbieten. Der Eintritt ins Museum ist kostenpflichtig.
Anmeldung
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Bei Rückfragen erreichen Sie uns unter
0241 47996-33
Akademie des Bistums Aachen
Leonhardstraße 18-20
52064 Aachen
Anmeldefrist: 07.01.2027
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