Falsch, Fälscher, Fälschungen: die Kunst der Fälschung – die Fälschung der Kunst:Skulptur und Kunsthandwerk
Gerade im 19. und frühen 20. Jahrhundert erzeugen Holzbildhauer bzw. ganze Schnitzerwerkstätten täuschend "echte" Kopien von mittelalterlichen Skulpturen. Oftmals ist das spätere Werk nur unter dem Mikroskop zu entlarven. So entfährt schon mal Kunstwissenschaftler:innen angesichts der unsicheren Datierung der anerkennende und zugleich tadelnde Ausruf: "Verdammtes 19. Jahrhundert!"
Besonders Bildhauerrestauratoren stellten während der konservatorischen Bearbeitung von Flügelaltären und Einzelskulpturen in Kirchen Kopien von Objekten her, behielten die Originale und bauten die neugefertigten "Zwillinge" ein. Daneben gab es vor allem in den 1950er- und 1960er-Jahren "romantische" Nachempfindungen, die als Schmuck für den bürgerlichen Haushalt gefertigt wurden. In hohem Maße fälschungsanfällig waren Stücke des Kunstgewerbes, wie z. B. Hohlglas, Elfenbeinschnitzereien, Möbel, Gold- und Silberschmiedewerke.
Organisatorisches
Veranstalterin
Akademie des Bistums Aachen in Kooperation mit dem Suermondt-Ludwig-Museum
Leitung
David Schulte-Beckmann, Akademie des Bistums Aachen, Studienleiter
Referent
Till-Holger Borchert ist Direktor des Suermondt-Ludwig-Museums Aachen und Kunsthistoriker.
Kosten
Diese Veranstaltung können wir kostenfrei anbieten. Der Eintritt ins Museum ist kostenpflichtig.
Anmeldung
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Bei Rückfragen erreichen Sie uns unter
0241 47996-33
Akademie des Bistums Aachen
Leonhardstraße 18-20
52064 Aachen
Anmeldefrist: 26.11.2026
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