Gründungszentrum, Gebäude C
Zugang bzw. Zufahrt am besten über die Weißhausstraße

Gründungszentrum, Gebäude C
Zugang bzw. Zufahrt am besten über die Weißhausstraße
„Europas grundlegende Werte sind Wohlstand, Gerechtigkeit, Freiheit, Frieden und Demokratie in einer nachhaltigen Umwelt“, formuliert der Draghi-Report. Wie dort beschrieben, lassen sich drei Bereiche benennen, in denen Europa dynamischer werden muss: die Innovationslücke gegenüber den USA und China, Wettbewerbsfähigkeit im Energiesektor und bei der Sicherheit.
In diesem Dreieck lohnt der genaue Blick: Halten die USA und China die Versprechen als „gelobte Länder“ des Erfolgs? Nutzt die Euregio ihr Potenzial als Ort, an dem Europa selbstverständlich gelebt wird? Wenn Europa sich des Wertes der eigenen Haltungen bewusst ist, wie lässt der sich wirtschaftlich nutzen?
An der FH Aachen werden Transformation und Resilienz in wettbewerbsfähige Praxis umgesetzt. Jedoch auch im Bildungsbereich gibt es höhere Hürden für die transnationale Wirtschaftlichkeit.
Impulse aus Forschung, Lehre und erfolgreichen Startups über Wert und Selbstverständlichkeit europäischen Agierens eröffnen den Abend. Anschließend präsentieren sich studentische Projekte in kurzen Zeitfenstern im so genannten „Speed Geeking“. Dies ermöglicht schnelle Einblicke in unterschiedliche Praxisperspektiven. Die Eindrücke werden in einem Abschlusspodium eingesammelt.

Hier stellen wir einige Teams der Projekte, Startups und jungen Unternehmensgründungen vor, die sich präsentieren.

Brückenwelten ist ein moderiertes Veranstaltungsformat. Nicht die Software steht im Mittelpunkt, sondern die Qualität des Austauschs zwischen Menschen.
Überall, wo Menschen zusammenkommen, gibt es eine Kluft zwischen dem Potenzial im Raum und dem, was tatsächlich passiert. Brückenwelten schließt diese Lücke: mit einem Format, das vor KI nicht möglich war.
Künstliche Intelligenz übernimmt die individuelle Vorarbeit: Sie hilft jedem und jeder Teilnehmenden an einer Veranstaltung, das eigene Anliegen zu schärfen, und unterstützt die selbstorganisierte Gruppenfindung. Die Gespräche bleiben vollständig menschlich.
Es ist gedacht für Organisator:innen, Gastgeber:innen und Teams, die Austausch nicht dem Zufall überlassen wollen.
Das studentische Team arbeitet mit Leidenschaft und Ehrgeiz an der Zukunft der Raketentechnik, angetrieben von der Begeisterung für Wissenschaft und Raumfahrt.
An der Fachhochschule wird das Projekt von Prof. Dr.-Ing. Daniel Grates am Fachbereich Aerospace und Automotive Engineering begleitet.

Zeitgemäße Fassadenreinigung mit Drohnentechnologie: Während klassische Zugangstechniken wie Gerüste, Hubsteiger oder Industriekletterer oft teuer, zeitaufwendig und riskant sind, setzt FassaDrox auf Drohnenlösungen auch für hohe Fassaden, Innenhöfe und großflächige Gebäudehüllen.

Die FibreCoat GmbH macht beispielsweise Mobilität nachhaltiger: Sie nutzt eine hochproduktive und patentierte Spinntechnologie zur Herstellung preiswerter Hochleistungs-Verbundfasern. So entstehen Glasfasern mit Polymermantel und Basaltfasern mit Aluminiummantel.
Die Beschichtungstechnologie wurde an der RWTH Aachen University entwickelt. Sie erzielt eine hohe Produktionsgeschwindigkeit und eine vollständig homogene Ummantelung. Das resultierende Material kann anschließend zu finalen Bauteilen für zum Beispiel Elektrofahrzeuge verarbeitet werden. Dabei lassen sich im Bereich der Faserverbünde Kosten und Gewicht einsparen.
Speed Dating kennen die meisten: Man wird einer anderen Person für ein kurzes Gespräch zugeordnet und wechselt nach zehn Minuten den Platz, um mit der nächsten Person neu ins Gespräch zu kommen.
Von der Idee und vom Ablauf her ist Speed Geeking daraus entwickelt: Ein "geek" ist jemand mit hohem Interesse an neuen wissenschaftlichen Entwicklungen, ein Computerfreak oder eine nerdige Spezialistin auf der Suche nach Anregungen.
Verschiedene Menschen präsentieren an einem festen Ort ihre Ideen oder Projekte in kurzen Zeitfenstern in etwa zehn Minuten. Anschließend haben die Teilnehmenden die Gelegenheit, den nächsten Präsentationsstand aufzusuchen und neue Impulse zu entdecken. Das Format fördert schnellen Austausch, denn es gibt den Teilnehmenden die Möglichkeit, in kurzer Zeit viele verschiedene Perspektiven und Ansätze zu erleben.
Prof. Dr. Thomas Ritz, Rektor der FH Aachen, Informatiker und Wirtschaftswissenschaftler
Dr. Robert Brüll, Gründer und CEO von FibreCoat, Aachen, Landessprecher des Deutschen Startup-Verbandes für Nordrhein-Westfalen
Rick Gorgels, Executive Master Finance & Control, Maastricht University, Beiratsmitglied beim Business Club Aachen Maastricht e.V.
Gesprächspartnerinnen und -partner von niederländischen Hochschulen sowie Vertreterinnen und Vertreter von Startups in der Euregio
Veranstalterin
Akademie des Bistums Aachen in Kooperation mit dem Internationalen Karlspreis zu Aachen, der Stadt Aachen, der FH Aachen – University of Applied Sciences und dem Referat Grundsatzfragen des Ministeriums für Wirtschaft, Industrie, Klimaschutz und Energie des Landes Nordrhein-Westfalen
Leitung und Moderation
Dr. Angela Reinders, Akademie des Bistums Aachen, Direktorin
Der Besuch der Veranstaltung ist kostenfrei.
Bitte melden Sie sich über das Anmeldeformular auf dieser Seite an.
Bei Rückfragen erreichen Sie uns unter:
0241 47996-25
Akademie des Bistums Aachen
Leonhardstraße 18-20
52064 Aachen
Anmeldeschluss: 19.04.2026
Alles rund um die Anmeldung und die Stornierung finden Sie in unseren Allgemeinen Geschäftsbedingungen.