35 Jahre Vertrag von Maastricht 

Von der euphorischen Gründung der EU zur Dauerkrise?

Am 7. Februar 1992 unterzeichneten die Staats- und Regierungschefs der EU in Maastricht den Vertrag über die Europäische Union. Es war ein wichtiger Schritt für die europäische Integration.

Vertrag von Maastricht
© European Commission Audiovisual Service

Beschreibung

Mit dem Vertrag von Maastricht wurde die EU in ihrer heutigen Form ins Leben gerufen. Die Europäische Gemeinschaft sollte zu einer politischen Union zusammenwachsen.

Worum geht es in dem Vertrag? Was bringt er den Menschen in Deutschland? 

Bestimmten bisher wirtschaftliche Interessen den zentralen Kern der Union, entwickelte sich die europäische Gemeinschaft mit dem EU-Vertrag zu einer politischen Union. Die Mitglieder verpflichteten sich neben einer wirtschaftlichen auch zu einer engen politischen Zusammenarbeit.

Als unmittelbarer Gewinn für die Bürger:innen sind zum Beispiel zu nennen: freies Reisen, keine Handelsbeschränkungen, Zölle oder Grenzkontrollen. Die Grundlage für den Euro wurden gelegt, das Europäischen Parlament gestärkt und Verbraucherschutzregeln mit gleichen Mindeststandards für Qualität, Sicherheit und Gesundheit ermöglicht.

Hat sich die damalige Euphorie bewahrheitet oder war der Vertrag doch zu verzagt und hat wesentliche Fragen nicht gelöst?

Kosten

Diese Veranstaltung können wir kostenfrei anbieten.