Warum Krieg kein Schicksal ist - die Evolution der Gewalt

Sind Menschen zum Krieg verdammt? Oder können sie lernen, Gewalt zu verhindern?

240207 DTV Kai-Michel Ausschnitt
© Christiane-Gundlach MG 6566

Beschreibung

Russlands Angriff auf die Ukraine, der Krieg im Iran, wachsende Spannungen zwischen Großmächten: Krieg und Gewalt sind keine Phänomene der Vergangenheit. Sie sind zurück im Zentrum der Gegenwart. Doch warum? Sind Menschen schlicht nicht dazu fähig, dauerhaft in Frieden zu leben?

Der Historiker Kai Michel geht gemeinsam mit dem Evolutionsbiologen Carel van Schaik und dem Archäologen Harald Meller im Buch „Die Evolution der Gewalt" diesen drängenden Frage nach. Sie beschreiben dabei eine faszinierenden Menschheitsgeschichte der Gewalt und kommen zu einem überraschenden Schluss: Menschen sind nicht zum Krieg verdammt. Aber sie müssen verstehen, wie er entsteht, um ihn zu verhindern.

Die Frage ist heute so drängend wie selten zuvor: Was treibt Menschen dazu, andere zu töten? Wie haben Kriege ganze Staaten, Despoten und sogar Götter geformt?

Ein Seitenblick: Was können Schimpansen und Bonobos über die Natur des Menschen verraten? 

Das Buch mündet in zwölf zentrale Lektionen, die aufzeigen, unter welchen Bedingungen Gewalt entsteht und wie sich ihr begegnen lässt. Bei diesem Podiumsgespräch stellt Kai Michel diese Lektionen vor und lädt das Publikum ein, sie gemeinsam zu diskutieren.

Kosten

Normalzahler 6,00 € / Ermäßigt 4,00 €*

* Die Ermäßigung gilt für Schüler:innen, Studierende und Auszubildende (bis zur BAföG-Fördergrenze, das Studium oder die Ausbildung wurde also vor Vollendung des 45. Lebensjahres begonnen), Bundesfreiwilligendienste sowie Empfänger:innen von Grundsicherung und Arbeitssuchende. Bitte legen Sie einen Nachweis zu Beginn der Veranstaltung vor.

Den Tagungsbeitrag zahlen Sie bitte bei Ankunft an der Rezeption, bar oder per EC-Karte (keine Kreditkarten).