Künstliche Intelligenz entwickelt sich in einem globalen Wettlauf. Staaten und Konzerne konkurrieren um technologische Vorherrschaft. Entscheidungen über Tempo, Einsatz und Richtung fallen dabei oft fern des eigenen Alltags. Sie erzeugen Unruhe, weil zentrale Weichenstellungen kaum gesellschaflich ausgehandelt werden. Zwischen Fortschrittsversprechen und Kontrollverlust entsteht ein Spannungsfeld, das viele als Überforderung, Unsicherheit oder Ohnmacht erleben.
Gleichzeitig wächste die Hoffnung, dass technischer Fortschritt Lösungen bietet. Ob Künstliche Intelligenz jedoch zu einem guten Leben beiträgt, ist keine rein technische, sondern vor allem eine gesellschaftliche Frage. Sie verlangt Orientierung, gemeinsame Verständigung und die Fähikeit, Interessen, Werte und Grenzen auszuhandeln.
Diese Workshopreihe bietet Raum, sich zu orientieren, wie KI Gesellschaft, Wirtschaft und Umwelt bereits heute beeinflusst und weiter verändern wird. Ein gutes Leben definiert sich nicht allein über Effizienz, sondern über Sinn, Vertrauen und Verbundenheit: zu sich selbst, zu anderen und der Welt.
Ziel ist es, Selbstwirksamkeit und Mitsprache zu stärken und ein eigenes Bild davon zu entwickeln, wie ein gutes Leben mit und trotz Künstlicher Intelligenz aussehen kann.
In dieser Veranstaltung lernen Sie,
- aktuelle Entwicklungen rund um Künstliche Intelligenz einzuordnen,
- Chancen und Risiken im Hinblick auf ein gutes Leben abzuwägen,
- eigene Positionen zu entwickeln und gesellschaftlich einzubringen.