Akademisches Kolloquium

Wissen schafft Europa

Interdisziplinäre Perspektiven zwischen Erinnerung und Transformation.

Europa als Netzwerk
© theandras barta/pixabay

Beschreibung

Europa ist mehr als eine politische Institution oder ein geografischer Raum. Es ist ein Geflecht aus Geschichten, Sprachen, Religionen, Wissensformen und gesellschaftlichen Erfahrungen. Es ist zugleich ein Projekt, das immer wieder neu ausgehandelt werden muss. Joseph Görres (1776-1848), Namensgeber der Görres-Gesellschaft, hatte die Vision eines „Europa der Völker“. Sie erinnert daran, dass europäische Einheit nicht Gleichförmigkeit bedeuten darf. Europa lebt von der Vielfalt seiner Völker, Kulturen und Stimmen, braucht aber ebenso gemeinsame Verantwortung, Freiheit und eine Öffentlichkeit, in der Unterschiede produktiv verhandelt werden können.

An dieses Spannungsfeld knüpft das Kolloquium an. Junge Akademikerinnen und Akademiker werden dazu eingeladen, Europa aus ihren jeweiligen Fachperspektiven zu befragen: als erinnerte Geschichte, als politische und rechtliche Ordnung, als kulturellen und religiösen Raum sowie als Feld technologischer, ökologischer und gesellschaftlicher Transformation.

Gesucht werden Beiträge aus allen Fachrichtungen, etwa zu Demokratie und Rechtsstaatlichkeit, Migration und Zugehörigkeit, Religion und Erinnerung, Klima und Energie, Medizin und Bildung, Digitalisierung und künstlicher Intelligenz oder zu anderen Fragen, die Europas Gegenwart und Zukunft betreffen.

Willkommen sind ...
  • fortgeschrittene Masterarbeiten,
  • Promotions- und Postdocprojekte
  • Forschungsideen in einer frühen Phase
Sie können sich für verschiedene Formate des akademischen Kolloquiums anmelden:
  • Nachwuchsforum
    15-minütiger Vortrag mit anschließender Diskussion und MentorInnen-Feedback. Für die Anmeldung zu einem Vortrag bitten wir um die Zusendung eines Abstracts (max. 300 Wörter) und einer Kurzbiografie (max. 100 Wörter) an oliver.reisen@bistum-aachen.de.
  • Mentor:innenforum
    Moderiertes Gespräch mit Mentor:innen über über wissenschaftliche Karrierewege, interdisziplinäres Arbeiten, Publizieren, Forschungsaufenthalte, Förderung und persönliche Fragen des akademischen Weges. Für eine Anmeldung zum Mentor:innenforum bitten wir um einen entsprechenden Vermerk unter "Bemerkungen" im Anmeldeformular. 
Bei Anmeldung zum Nachwuchsforum: Zusendung eines Abstracts (max. 300 Wörter) und einer Kurzbiografie (max. 100 Wörter) an oliver.reisen@bistum-aachen.de.
Einsendeschluss: 23. Oktober 2026, 23:59 Uhr - Rückmeldung zur Teilnahme: 26. November 2026

Bei Anmeldung zum Mentor:innenforum bitten wir um einen entsprechenden Vermerk unter "Bemerkungen" im Anmeldeformular.

Eine Teilnahme ohne Anmeldung zu einem dieser Formate ist ebenfalls möglich, allerdings werden bei Teilnehmendenplatzmangel die Personen bevorzugt, die sich für Formate bewerben.

Organisatorisches

Montag, der 15. Februar 2027

12.30 bis 13.30 Uhr - Anreise und Registrierung
13.30 bis 14.00 Uhr - Eröffnung und Begrüßung
14.00 bis 14.20 uhr - Eröffnungsvortrag "Was heißt es heute, Europa zu denken?"
14.20 bis 14.45 Uhr - Wissenschaftliches Speed-Dating
14.45 bis 15.00 Uhr - Kaffeepause
15.00 bis 17.00 Uhr - Nachwuchsforum I: "Europa erzählen und erinnern"
17.00 bis 17.15 Uhr - Pause
17.15 bis 18.00 Uhr - MentorInnenforum: "Wissenschaftliche Wege in Europa"
18.00 bis 19.00 Uhr - Abendessen
           ab 19.00 Uhr - Informeller Ausklang im "Europäischen Salon"

Dienstag, 16. Februar 2027
08.00 bis 09.00 Uhr - Frühstück
09.00 bis 09.15 Uhr - Rückblick und Auftakt
09.15 bis 10.45 Uhr - Nachwuchsforum II: "Europa ordnen und aushandeln"
10.45 bis 11.00 Uhr - Kaffeepause
11.00 bis 12.15 Uhr - Interdisziplinäre Werkstätten
12.15 bis 13.15 Uhr - Mittagessen
13.15 bis 15.15 Uhr - Nachwuchsforum III: "Europa transformieren"
15.15 bis 15.30 Uhr - Pause
15.30 bis 16.30 Uhr - Abschlussplenum: "Unsere zehn Thesen für eine Europa im Übergang"
16.30 bis 17.00 Uhr - Reflexion und Verabschiedung

Zielgruppe

Junge Akademikerinnen und Akademiker