Nach über 15 begleiteten Veranstaltungen, ungezählten internen und externen Besprechungen sowie mit einem gewachsenen Selbstvertrauen geht mein Freiwilliges Soziales Jahr (FSJ-P) in der Akademie des Bistums Aachen in dieser Woche zu Ende.
Seit meinem ersten Arbeitstag am 1. August 2025 ist hier in der Akademie einiges passiert. Ich durfte ein ereignisreiches, spannendes und lehrreiches Jahr erleben. Einen kleinen Einblick in diese Zeit möchte ich hier geben.
Praktische Erfahrungen
Als FSJ-lerin wurde ich sofort herzlich über alle Arbeitsbereiche hinweg im Team der Akademie aufgenommen. Zu meinen Hauptaufgaben gehörte die Unterstützung der Studienleitungen bei Planung, Organisation und Durchführung von Veranstaltungen. Darüber hinaus half ich bei der Bewerbung der Veranstaltungen, indem ich Beiträge für die Social-Media-Kanäle und andere Werbematerialien, wie Flyer und Plakate, gestaltete.
Im Verwaltungsbereich konnte ich ebenfalls viele wertvolle Erfahrungen sammeln. So durfte ich die Bearbeitung von Anmeldungen, das Drucken von Teilnahmelisten sowie allgemeine organisatorische Aufgaben im Büroalltag kennenlernen. Ich erhielt zudem Einblicke in die Umstellung der Systemsoftware und den damit zusammenhängenden Veränderungsprozess innerhalb der Akademie. Dabei hatte ich stets das Gefühl, dass meine Meinung geschätzt wurde, und ich konnte den Prozess an verschiedenen Stellen aktiv mitgestalten.
Verantwortliche Mitwirkung
Besonders prägend waren für mich die vielen unterschiedlichen Veranstaltungen, die ich während meines FSJ begleiten durfte. Jede von ihnen hat mich auf unterschiedliche Weise herausgefordert und mir zugleich neue Einblicke und Erkenntnisse ermöglicht.
So durfte ich bereits beim Tag des offenen Denkmals, zu Beginn meiner FSJ-Zeit, früh Verantwortung übernehmen und eine Ausstellung weitgehend eigenständig konzipieren.
Ausstellung zur Lebensgeschichte der Aachenerin Anna Braun-Sittarz (Tag des offenen Denkmals 2025)
Lernerfahrungen in der Bildungseinrichtung
Die Jahrestagung der Arbeitsgemeinschaft katholisch-sozialer Bildungswerke e.V. (AKSB e.V.) in Nürnberg im November stärkte nicht nur mein Selbstvertrauen, sondern machte mir auch bewusst, wie wichtig Vernetzung und Austausch in der Bildungsarbeit sind und wie politisch die Kirche sein kann und sein muss.
Veranstaltungen wie der Vortrag der Combatants for Peace, der Gesprächsabend mit Armin Laschet und Armin Nassehi sowie die Zuhör-Aktion zur Vorbereitung auf den Abend mit Bernhard Pörksen gaben mir schließlich die Möglichkeit, an vielen unterschiedlichen Stellen mitzuwirken und meinen Blick auf gesellschaftliche und kirchliche Themen zu erweitern.
Neben den ganzen praktischen Erfahrungen in der Akademie durfte ich einiges lernen:
Ich habe erlebt, wie vielfältig die Arbeit einer Bildungseinrichtung und eines Tagungshauses jeden Tag ist und wie wichtig jeder einzelne Aufgabenbereich für das Gelingen des Ganzen ist. Mir wurde bewusst, wie viel Engagement, Vorbereitung, Kommunikation und Zusammenarbeit hinter einer Veranstaltung stehen und wie sich die ganze Arbeit lohnt, wenn man positive Rückmeldungen erhält.
Gleichzeitig habe ich gesehen, wie viele spannende Ideen in der Akademie entstehen und dass sich manche Projekte davon aus ganz unterschiedlichen Gründen nicht (in einem Jahr) verwirklichen lassen.
Im Team
Am meisten habe ich aber gelernt, wie wichtig ein gut funktionierendes Team ist und wie viel Freude Arbeit machen kann, wenn man sie mit den richtigen Menschen teilt. So bin ich jeden Morgen gerne in die Akademie gekommen.
Ich bin sehr dankbar für alle Begegnungen, Erfahrungen und das mir entgegengebrachte Vertrauen. Aus meinem Jahr in der Akademie nehme ich viele schöne Erinnerungen und neue Perspektiven für meinen weiteren Weg mit.